Die Quinta de S. Lourenço, Ende des 18. Jahrhunderts erbaut, befindet sich im Besitz von Lígia Mexia Leitão.

Ihre Jugend verbrachte Lígia auf Reisen, als Begleiterin ihres Vaters, der viel unterwegs war. Von Beruf her Richter, blieb ihm wenig Zeit an ein- und demselben Ort.

Die Quinta de S. Lourenço war jedoch im Grunde genommen, die einzige feste Anlaufsstelle, die sie besaßen und so kehrten sie nach jeder Reise dorthin zurück.

Später, nach dem Tod des Vaters, suchte Lígia nach Mitteln und Wegen, sich nicht von dem Haus trennen zu müssen.

Trotz ihrer bewegten Jugend verband sie mit dem Haus all ihre Erinnerungen.

Nach dem Tod des Vaters war das Haus zwanzig Jahre lang so gut wie verlassen. Erst 1989, nachdem Lígia den Anteil des Bruders erworben hatte, restaurierte sie das Haus, wobei sie sich den Originalstil beibehielt.

Die gesamte Inneneinrichtung wurde von der Besitzerin selbst vorgenommen und die Dekoration auf den Stil des Hauses abgestimmt. Die eingesetzten Farben und Formen schaffen ein freundliches sowie gemütliches Ambiente.

 


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